Beste Reportage

Preisträger 2018:

Wo der Alkohol regiert

Von Christoph Urban

Anonyme Alkoholiker erzählen einem stummen Gast Geschichten von Erfolg und Scheitern.

 

Preisträger 2017:

Hey Jane

Von Gianna Niewel

Ein Mann wird zur Frau, begegnet das erste Mal sich selbst. Und tritt dann in die CSU ein. Geschichte einer Wandlung.

 

Preisträger 2016:

Geile Zeit

Von Lukas Kapeller

Ein so deutsches wie peinliches Kulturgut wird 40: der Lederhosen-Sexfilm. Wo sind seine Helden heute? Ein Besuch bei Darstellerinnen und Regisseuren.

 

Preisträger 2015:

Für immer.

Von Friederike Zoe Grasshof

Frank Wiebus war fast sein halbes Leben auf Heroin, der Münchner Hauptbahnhof war sein Zuhause. Seit vier Jahren ist er clean, kein Methadon, kein Alkohol – aber wer einmal süchtig war, bleibt es sein Leben lang. Friederike Zoe Grasshoff war unterwegs mit einem, für den jeder Tag ein Kampf ist.

 

Preisträger 2014:

Drei Jahre und ein Tag

Von Oliver Hollenstein

Der SZ-Volontär begleitete den Dachdecker-Gesellen Robert auf der Walz, der traditionellen Handwerks-Wanderschaft. Nicht die ganze Zeit, natürlich, den die dauerte drei Jahre und einen Tag. Den Text schrieb er als Teilnehmer des Seminars  „Porträtreportage“ bei Karin Steinberger.

 

Preisträger 2013:

Der König vom Schweinsbräu

Von Patrick Wehner

Eine Reportage über König Jules Samlan, der in zwei Welten lebt. In der einen wäscht er Teller, in der anderen herrscht er über sein Volk in Togo – mit Hilfe einer Telefonkarte. Patrick Wehner schrieb den Text als Volontär beim "Münchner Merkur" im Reportageseminar.

 

Preisträger 2012:

Der bürgerliche Tod

Von Alina Fichtner

Die Reportage beschreibt den mühsamen Weg des Neuanfangs nach einer Privatinsolvenz. Die SZ-Redakteurin hat Volkswirtschaftslehre in Köln und Paris studiert – ursprünglich, um Entwicklungshelferin zu werden. Ein zweijähriger Aufenthalt in Honduras hatte diesen Wunsch geweckt. Doch als Alina in Köln anfing, für die taz zu schreiben und Radiobeiträge für die Deutsche Welle zu basteln, wurde ihr klar, worin ihre wahre berufliche Leidenschaft liegt: Im neugierigen (Nach-)fragen und im gewissenhaften Berichten.

 

Preisträger 2011:

Im Jahr 2011 teilten sich zwei Gewinner den ersten Platz.

Zwischen den Ufern

Von Eva-Maria Träger

Die Reportage beschreibt eine der letzten Fähren in Deutschland und ihre Fährmanner. Die „Charlotte“ überwindet die Havel bei Ketzin - fast immer zuverlässig - seit 1991. Und mit ihr drei Fährmänner,die letzten ihres Schlages. 

 

Der Duft des Todes

Von Nicole Koller

Wer in diesem Beruf bestehen will, darf keine Gefühle zulassen. Rechtsmediziner Wolfgang Keil erlebt täglich die Schattenseiten des Lebens und des Todes. Mit Krimiserien wie CSI hat sein Alltag wenig Ähnlichkeit.

 

Preisträger der vorhergehenden Jahre:

Der verrückte Weiße mit dem Skalpell

Von Klaus Innerhofer

Dr. Rudi Unterthiner behandelte sie alle: die Stars in Hollywood, die armen Landarbeiter in Mexiko und nun die We-Wai-Kai-Indianer vor Vancouver Island. Geschrieben hat die Reportage Klaus Innerhofer 2009 im Seminar "Auslandsreportage" in Vancouver, Kanada.

 

Ein König im eigenen Heim

Von Aglaia Adam

Reportagepreis 2008: Eine Reportage über den spastisch gelähmten Sebastian Vollmar, der in seiner eigenen Behindertenwerkstatt arbeitet. Mutter Helga hat sie nur für ihn im Erdgeschoss ihres Wohnhauses eingerichtet. Ein Modell für die Zukunft.

 

Das Powerhaus ist anderswo

Von Bernd Salamon

Reportagepreis 2007: Der Volontär beim Sportmagazin "Kicker" stürzte sich in das Abenteur Pilates. Er schrieb seine "allererste Ich-Reportage" im Rahmen des Seminars "Sportjournalismus".

 

Die Glut erlischt

Von Ulrich Wangemann

Reportagepreis 2002: Die Reportage beschreibt den letzten Kohlenausfahrer Münchens. Autor Ulrich Wangemann war damals Volontär und ist heute Redakteur bei der Märkischen Allgemeinen in Potsdam.